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75 Tage nach der Wahl – was macht eigentlich der neue Vorstand so?

Ganze 75 Tage ist es nun schon her, dass auf der 17. Delegiertenversammlung des FeuerwehrVerband Märkischer Kreis e.V. ein neuer Vorstand gewählt worden ist. Seitdem scheint es ruhig geworden zu sein um den avisierten Neustart. Was ist seitdem also passiert? Haben die neuen Kameraden einfach untätig ihre Hände in den Schoß gelegt? Mit Nichten – im Hintergrund wurde durch sie schon ordentlich „gerödelt“:

Viel Zeit für Übergabe und Einarbeitung blieben dem neuen geschäftsführenden Vorstand unseres FeuerwehrVerbandes nicht – Sturmtief Bernd durchzog bekanntlich zweieinhalb Wochen nach der Delegiertenversammlung den Märkischen Kreis mit voller Härte. Und während die aktiven Einsatzeinheiten der märkischen Feuerwehren anschließend teils bis an ihre Belastungsgrenzen gingen, um die unzähligen Hochwassereinsätze abzuarbeiten, bahnte sich auch für den FeuerwehrVerband eine massive Lage an:

Neben unzähligen hilfsbedürftigen Märkern trafen die Folgen des Unwetters auch unsere Feuerwehrleute und ihre Familien hart: zwei Kameraden kehrten nicht aus den Unwettereinsätzen zurück – acht weitere stehen teilweise vor den Trümmern ihrer Existenz, nachdem die Fluten von Volme, Rahmede und Lenne ihre Grundstücke und Häuser stark beschädigten.

Der geschäftsführende Vorstand tritt in all diesen Fällen als Mittler auf und versucht, finanzielle Entschädigungen herbeizuführen. Dies gelingt zum einen durch die Zusammenarbeit mit dem  Solidaritätsfonds der Feuerwehren in NRW, zum anderen aber auch durch einen in den sozialen Medien viral gegangenen Spendenaufruf, welcher Geldleistungen sogar aus Berlin und Thüringen einbrachte.

Neben dieser Hilfe für die Helfer betätigten sich die fünf Vorstandsmitglieder aber auch in der notwendigen Formalie für den Verein: So wurden beispielsweise die Steuererklärungen für die Geschäftsjahre 2018 – 2020 gemacht und beim Finanzamt eingereicht, damit der Verein auch künftig die Gemeinnützigkeit seitens der Finanzbehörden attestiert bekommt. Zudem fuhr ein mit Vertretungsvollmacht ausgestattetes Team des Vorstandes nach Dortmund zur Notariatskanzlei am Europaplatz, um die notwendigen Eintragungen im Vereinsregister vornehmen zu lassen.

Darüber hinaus zeigte der Verband auch bei diversen Veranstaltungen Gesicht: So nahmen die  Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes sowohl an den Trauerfeiern für die im Einsatz verunglückten Kameraden, als auch am informativen Besuch von Bundeskanzlerin Merkel und MP Laschet im Katastrophengebiet teil. Ferner trafen sie sich zu einem abstimmenden Gespräch mit den Kreisbrandmeistern des MK am BRZ in Rosmart.

In diesem Gespräch galt es, die künftige Zusammenarbeit abzustimmen, gegenseitige Erwartungen und Wünsche zu definieren und festzustellen, welche Lücken der FeuerwehrVerband schließen kann.

Insbesondere neue Themen wie die Brandbekämpfung in der E- Mobilität, neuste Erkenntnisse und Lehrmeinungen zur Vegetationsbrandbekämpfung, aber auch der nur scheinbar banale Einsatz zur Ölspurbekämpfung brauchen frisches und fundiertes Wissen – und im besten Fall eine kreisweit einheitliche Lehrmeinung. “Da können wir als Verband die Kreisausbildung, die bereits auf einem sehr hohen Niveau agiert, hervorragend unterstützen. Wir haben viele Ideen und Gedanken ausgetauscht, die wir in Zukunft angehen möchten. Es wird eine arbeitsreiche, aber sicher auch spannende Zeit”, so der 1. Vorsitzende BR Christopher Rosenbaum im Anschluss an das Gespräch.

Wir dürfen an dieser Stelle verkünden, dass das Team des FeuerwehrVerbandes seitdem bereits Kontakt zu einem Anbieter spezieller Übungsszenarien aufgenommen hat, um den von Corona im Ausbildungsbetrieb gebeutelten Feuerwehren noch in diesem Jahr ein kleines „Schmankerl“ anbieten zu können. Lasst Euch überraschen – das wird mit Sicherheit heiß!

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